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Pinnow

Informationen für unsere Seniorinnen und Senioren

Liebe Senioren/innen aus Pinnow und Godern,

wir wenden uns heute aus der Corona-Quarantäne an Sie. Wir gehören zu der Bevölkerungsgruppe, für die der Coronavirus sehr gefährlich sein kann. Deshalb ist es wichtig, dass wir zu Hause bleiben.

Die Gemeinde Pinnow und die Kirchengemeinde Pinnow haben sich entschlossen, in der jetzt für uns alle sehr angespannten Situation nicht untätig zu sein, sondern vor allem unsere älteren Bürger zu unterstützen. Der Corona-Virus stellt eine Gefahr für alle dar.

Deshalb gibt es einen Einkaufsservice für ältere Menschen.

Jeder Mitbürger, der selbst nicht mehr einkaufen kann oder durch die angespannte Situation Angst hat, sich in die Öffentlichkeit zu begeben oder unter Quarantäne steht, kann ihn nutzen. Mitbürgern, die 70 Jahre und älter sind und/oder bei denen Grunderkrankungen wie Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen vorliegen, wird der Service besonders empfohlen.

Was wird durch den Service angeboten?

Der Service erfolgt in Zusammenarbeit mit unserem Edeka-Markt Wandschneider:

  • Lieferung von Lebensmitteln, wobei Obst, Gemüse und Wurstwaren aus hygienischen Gründen nur in Dosen bzw. abgepackter Form geliefert werden können
  • Getränkelieferung,
  • Lieferung von Brot und Brötchen
  • Lieferung hygienischer Artikel

Was müssen Sie tun, um den Service zu nutzen?

Von Montag bis Freitag in der Zeit von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr werden die Bestellungen telefonisch unter 0174/9808317 durch die Gemeindearbeiter entgegengenommen. Sie können die Bestellung auch unter der E-Mail-Adresse zapf.andreas@t-online.de aufgeben.

Anschließend wird durch freiwillige Helfer die Bestellung im Edeka-Markt verpackt und Ihnen in der Zeit von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geliefert. Die Übergabe erfolgt aus hygienischen Gründen an der Haustür, ebenso die Bezahlung ihrer Bestellung.

Was können wir nicht?

Leergut in Zahlung nehmen, Artikel, die nicht vorrätig sind, bestellen oder sonstige Sonderwünsche erfüllen. Wir wollen helfen, müssen uns aber auch selbst schützen, deswegen beschränken Sie den persönlichen Kontakt auf das Nötigste.

Was bieten wir noch?

Sollten Sie Havarien am Haus, wie Heizungsausfall, Rohrbruch oder Gleichwertiges haben und Ihre Handwerker reagieren nicht, melden Sie sich unter 0174/9808317. Wir werden dann versuchen, Ihnen Hilfe zukommen zu lassen.

Wir möchten Ihnen empfehlen, diesen Einkaufsservice unbedingt zu nutzen. Erfüllen wir damit doch den Aufruf unserer Ministerpräsidentin zu Hause zu bleiben.

Wir wünschen Ihnen in jedem Fall, die Zuversicht, den Elan und die Kraft sich nicht in Ihren Ängsten zu verlieren.

Im Namen der Gruppe 50+ Ihre Seniorenbeauftragte
Jutta Messer

Wappen Pinnow © Gemeinde Pinnow
Wappen Pinnow

Das Dorf Pinnow wird am 13. Februar 1265 erstmals urkundlich erwähnt.
1315, am 9. Oktober, erwirbt das Kloster Rehna Besitz in Pinnow und 1345 gab es nachweislich bereits eine Mühle.
Im 14. Jahrhundert entsteht die Kirche, ein frühgotischer Backsteinbau, und erhält 1494 eine Turmglocke.
1568 beruft der Herzog Henricus Baventer zum Pastor.

Ausgangs des 30-jährigen Krieges in den Jahren 1646/48 brennt das Dorf völlig ab und wird Wüstung, die aber schon 1649 von David von Raben aufgekauft wird.
1678 geht Pinnow in herzoglichen Besitz über.
1842 gibt es eine Pfarrkiche, eine Schule, fünf Hüfner, vier Büdner, einen Fischer und selbstverständlich auch einen Erbkrug.

80 Jahre später, 1922, zählt man acht Bauernhöfe, 18 Büdnereien, 39 Häuslerstellen und einen Erbfischer; die Kirche, ein Krug und eine Schankwirtschaft warten auf den Besuch der 330 Einwohner.

Am 3. Mai 1945 ist auch für Pinnow der 2. Weltkrieg zu Ende: Die Rote Armee besetzt den Ort.
Die Durchführung der Bodenreform 1945, eine neue, aber auch wieder diktatorische Politik und die Abschaffung bzw. Änderung historisch gewachsener Eigentums- oder Besitzverhältnisse prägen die Nachkriegszeit.

Auf Betreiben und durch Druck der Partei- und Staatsführung entstehen zwischen 1952 und 1960 auch in der Gemeinde Pinnow Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPGen), die sich 1972 der Kooperativen Abteilung Pflanzenproduktion (KAP) Plate anschließen.
Weitaus mehr Sympathien bringen die Pinnower Bürger dem 1958 auf dem Petersberg eröffneten Flugstützpunkt der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) entgegen. Segelfliegen und Großflugschauen ziehen jedes Jahr tausende Besucher in ihren Bann. Tendenz steigend.

Nach 1990 setzt in Pinnow ein wahrer Bauboom ein. Die Nähe zur Landeshauptstadt und sicher auch das reizvolle Umfeld locken Investoren und besonders Häuslebauer an. 1992 erfolgt der erste Spatenstich für ein größeres Neubaugebiet. Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe, gastronomische Einrichtungen, Pensionen und Sportanlagen entstehen und bieten nicht nur den Ortsansässigen, sondern auch den Urlaubern und Touristen einen recht guten Service.
1995 hat Pinnow 1064 Einwohner.

Bundeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft 2016

Einwohnerzahl: 1969 (Stand: 31.12.2019)
Fläche: 1.876 ha
Ortsteile: Godern, Neu Godern, Pinnow
Homepage: www.gemeinde-pinnow.de
Bürgermeister: Herr Andreas Zapf
Derzeit ist der 1. Stellvertreter des Bürgermeisters, Herr Klaus-Michael Glaser für die Belange der Gemeinde zuständig.
Telefon 1. Stellv.: 0170 17671005
 
Sprechzeit: nach telefonischer Vereinbarung
Sprechort: Gemeindezentrum, Kuckucksallee 1, 19065 Pinnow

Die Chronik der Gemeinde Pinnow

Die Chronik der Gemeinde Pinnow ist erhältlich:

  • im Edeka Markt (Kuckucksallee 2A, 19065 Pinnow; Öffnungszeiten: Mo- Fr. 7-19:00 Uhr, Sa 7:30 – 13:00Uhr) und
  • über den Bürgermeister