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Coronavirus: Informationsangebote zum neuartigen Coronavirus Informationserteilung

Allgemeine Informationen

Atemwegserkrankungen durch das neuartige Coronavirus wurden erstmals Anfang Dezember 2019 in der chinesischen Metropole Wuhan (Provinz Hubei) nachgewiesen. Das Virus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Coronaviren im Allgemeinen verursachen meist milde Krankheitsverläufe, können aber auch zu schweren, gegebenenfalls tödlichen Verläufen führen. Das neuartige Coronavirus kann bei einem Teil der Erkrankten zu einer schweren Infektion der unteren Atemwege und zu Lungenentzündungen führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die bereits zuvor an schweren Grunderkrankungen litten.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefahr einer Ausbreitung in Deutschland insgesamt als gering ein (Stand 3.2.2020). Importierte Erkrankungen und einzelne Übertragungen von Mensch zu Mensch sind nach dieser Einschätzung aber möglich. Das RKI veröffentlicht dazu aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten.

Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten des RKI

Verhalten bei Verdacht auf Infektion

Für Reisende, die per Flugzeug aus einem Risikogebiet ankommen, wurde bereits ein Warn- und Informationssystem eingerichtet.

Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, empfiehlt das RKI einen Arzt oder eine Ärztin zu kontaktieren (Anruf) und ihren Besuch abzustimmen.

Ärztinnen und Ärzte sowie Labore müssen den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus dem Gesundheitsamt melden. Das Gesundheitsamt

  • kann weitere Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen durchführen,
  • meldet Informationen zum Fall an die Landesbehörden. Name, Anschrift und andere persönlichen Daten werden nicht übermittelt. Das RKI wertet alle Informationen zum neuartigen Coronavirus zentral aus.
     

Allgemeiner Schutz vor Infektionen

Das RKI und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verweisen auf die auch sonst üblichen, allgemeinen Verhaltensregeln zum Schutz vor Infektionskrankheiten:

  • Hände regelmäßig und gründlich waschen
  • Etikette beim Husten und Niesen beachten
  • Abstand zu Erkrankten halten.
     

Diese dienen zum Beispiel auch dem Schutz vor einer Grippe.

Bei akuten Atemwegsinfektionen kann es sinnvoll sein, wenn ein erkrankter Mensch einen Mund-Nasen-Schutz trägt. Dadurch kann er das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, verringern (Fremdschutz).

Informationen für Reisende

Das Auswärtige Amt veröffentlicht nach Bedarf Gesundheitsempfehlungen für Auslandsreisen. Aktuelle Informationen können Sie über die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts abrufen.

Rechtsgrundlagen

Weiterführende Informationen

Zuständige Stelle

Robert-Koch-Institut
Nordufer 20
13353 Berlin

Telefon: 030 187540
Telefax: 030 187542328

Ansprechpunkt

Einige Bundesländer haben Hotlines für Bürger geschaltet.

Fachinformationen:

Robert-Koch-Institut
Nordufer 20
13353 Berlin

Telefon: 030 187540
Telefax: 030 187542328

Informationen für Bürgerinnen und Bürger:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Maarweg 149-161
50825 Köln

Telefon: 0221 89920
Telefax: 0221 8992300
E-Mail: poststelle@bzga.de

Fachlich freigegeben durch

Bundesministerium für Gesundheit

Fachlich freigegeben am

05.02.2020

Teaser

Das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung veröffentlichen aktuelle Informationen und Hinweise zum neuartigen Coronavirus.